Pressemeldungen
Katrin Steinhülb-Joos: “Wer Schulleitungen nicht unterstüzt, lässt die ganze Schule hängen”
Zu dpa: „Studie: Schulleiter geben Land schlechte Note in der Bildungspolitik“
„Die Note 4,5 ist eine klare Botschaft an diese Landesregierung“, sagt Katrin Steinhülb-Joos, schulpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion: „Ausreichender Unterstützung erhalten die Schulen nicht mehr, stattdessen tendiert die Bildungspolitik des Landes stark ins Mangelhafte.“
Steinhülb-Joos: „Schulleiterinnen und Schulleiter sind Dreh- und Angelpunkt unserer Schulen, sie kennen die Herausforderungen vor Ort, entwickeln Konzepte. Aber wenn sie immer mehr Aufgaben ohne genügend Zeit und Unterstützung bewältigen sollen, schadet das nicht nur der Arbeitszufriedenheit im Rektorat. Wer Schulleitungen nicht unterstützt, lässt die ganze Schule hängen. Es ist darum völlig unverständlich, dass die ausdrücklich versprochenen Verbesserungen durch das Schulleitungskonzept immer noch nicht vollständig umgesetzt sind. Und es ist schlicht daneben, dass Schulleitungen an Ganztagsschulen für ihre Arbeit nur eine zusätzliche Wochenstunde erhalten. Unsere Schulleiterinnen und Schulleiter brauchen endlich mehr Leitungszeit und die Unterstützung durch Schulverwaltungsassistenzen. Unsere Schulleitungen übernehmen bereits große Verantwortung, es wird Zeit, dass auch Grün-Schwarz endlich Verantwortung für unsere Bildungspolitik übernimmt.“
Dr. Hendrik Rupp
Pressestelle
Katrin Steinhülb-Joos: “Hoher Unterrichtsausfall ist ein schlechtes Zeichen für die Bildung in Baden-Württemberg”
Zumeldung dpa/lsw: »Lehrerverband: An vielen Schulen kein Regelbetrieb möglich«
Mehr Tempo in der Bildungspolitik fordert die schulpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Katrin Steinhülb-Joos, angesichts der heute vom Verband Bildung und Erziehung Baden-Württemberg präsentierten Zahlen zum Unterrichtsausfall: „Wenn in BadenWürttemberg an zahlreichen Schulen regelmäßig Unterricht ausfällt, Lehrkräfte fehlen und die Krankheitsvertretungsreserve schon zu Beginn des Schuljahres aufgebraucht ist, ist das ein schlechtes Zeichen für die Bildung in Baden-Württemberg! Die grün-schwarze Landesregierung muss endlich mehr Geld für Bildung in die Hand nehmen, erheblich mehr Studienplätze im Lehramt einrichten, flächendeckend multiprofessionelle Teams einsetzen und den Direkteinstieg qualitätsvoll voranbringen. Die Umfrage des VBE macht auch deutlich: Lehrkräfte müssen sich endlich wieder auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können: Das Unterrichten!“
Steinhülb-Joos weiter: „Vor allem die Zahlen aus den Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren sind dramatisch. Mit der aktuellen Politik des Kultusministeriums kann das Grundrecht auf Inklusion nicht umgesetzt werden. Inklusion ist aber ein Menschenrecht und nicht verhandelbar. Es geht um Teilhabe und Teilgabe. Die Wahlfreiheit, sich für Inklusion an der allgemein bildenden entscheiden zu können und das Recht auf Teilhabe muss deshalb garantiert sein! Dafür muss die Landesregierung sorgen.“
„Unterrichtsausfall und angelhafte Lehrkräfteversorgung dürfen nicht weiterhin einfach nur zur Kenntnis genommen werden. Die Erhöhung der Studienplätze im Lehramt Sonderpädagogik ist angesichts der prekären Lage viel zu gering. Die grün-schwarze Landesregierung schaut tatenlos zu, wie viele Kinder nicht das Recht auf gute Bildung erhalten, dass ihnen eigentlich zusteht. Damit lässt sie auch die Eltern im Stich. Nur mit guter Bildung für alle Kinder und Jugendlichen können wir faire Zukunftschancen ermöglichen“, so Steinhülb-Joos abschließend.
Florian Schnabel
Pressestelle
Bürger*innensprechstunde mit Katrin Steinhülb-Joos MdL auf dem Wochenmarkt Stuttgart-Ost am Freitag, 13. Oktober 2023
Die Stuttgarter Landtagsabgeordnete Katrin Steinhülb-Joos steht interessierten Bürger*innen auf dem Wochenmarkt in Stuttgart-Ost in der Schönbühlstraße Rede und Antwort. Von 11:00 bis 13:00 Uhr ist sie am Freitag, den 13. Oktober zusammen mit Vertreter*innen des ansässigen SPD-Ortsvereins an einem Informationsstand anzutreffen. Eine Anmeldung ist nicht nötig, wer Lust und Zeit hat, kann zum gemeinsamen Austausch einfach vorbeikommen.
„Ich finde es wichtig, niederschwellig erreichbar zu sein. So kann ich mich am besten um die Anliegen der Bürger*innen kümmern“, so Steinhülb-Joos. Aus diesem Grund bietet die schulpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion regelmäßig Bürger*innensprechstunden an.
Im Landtag ist die Parlamentarierin stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Kultus, Jugend und Sport. Dazu ist sie Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft sowie im Ausschuss für Europa und Internationales. Neben der Zuständigkeit für ihren Wahlkreis Stuttgart IV ist Steinhülb-Joos Betreuungsabgeordnete für die gesamte Stadt und hat somit für die Anliegen aller Stuttgarter*innen ein offenes Ohr.
Katrin Steinhülb-Joos, SPD-Landtagsabgeordnete für Stuttgart
Management von Nilganspopulation in Stuttgart: Landtagsabgeordnete Katrin Steinhülb-Joos (SPD) kritisiert Planlosigkeit der Landesregierung
In Stuttgart wachsen die Nilganspopulationen stetig und sorgen für zunehmenden Unmut in der Bevölkerung. Seit November letzten Jahres wird in der Landeshauptstadt über einen Gänsemanagement-Plan diskutiert. Wie sich jetzt herausstellt, muss sich die Stuttgarter Stadtbevölkerung noch eine Weile gedulden, bis etwas passiert. Das geht aus den Antworten auf eine Kleine Anfrage der Stuttgarter Abgeordneten Katrin Steinhülb-Joos an die Landesregierung hervor.
Wie das Umweltministerium mitteilt, sei der Landesregierung nicht bekannt, ob und wann ein Gänsemanagementplan für die Landeshauptstadt vorliegt. Es sei vereinbart, dass im Herbst 2023 eine gemeinsame Besprechung unter Einbindung relevanter Akteure stattfinden soll. Katrin Steinhülb-Joos, Mitglied im Ausschuss für Umwelt Klima und Energiewirtschaft, geht das nicht weit genug: „Wir brauchen ein Gänsemanagement in der Stadt, das ist nicht erst seit heute bekannt. Dass bisher allem Anschein nach nichts passiert ist und erst jetzt eine erste Besprechung anberaumt ist, wird der Entwicklung der Nilganspopulationen nicht gerecht. Die Landesregierung hat dieses Problem verschlafen. Und das, obwohl sie durch das Regierungspräsidium Stuttgart (höhere Naturschutzbehörde sowie obere Jagdbehörde) maßgeblich in die Thematik eingebunden ist.“
Wie aus der Anfrage weiter hervorgeht, ist ein Pilotprojekt zu den Auswirkungen von Nilgänsen auf die Biodiversität in Stuttgart in Vorbereitung. Das freut die Abgeordnete Steinhülb-Joos aus dem Wahlkreis Stuttgart IV einerseits, andererseits vermisst sie konkrete Fortschritte: „Man benötigt kein Pilotprojekt, um herauszufinden, dass sich die steigenden Populationszahlen von Nilgänsen negativ auf die Aufenthaltsqualität in den entsprechenden Bereichen auswirken. Das Amt für öffentliche Ordnung der Landeshauptstadt Stuttgart macht in der Antwort auf die Frage der Aufenthaltsqualität sehr klare Aussagen. Der Handlungsbedarf ist offenkundig. Handlungsmöglichkeiten sind gegeben, da es keinen naturschutzrechtlichen Schutz der Tiere und sogar einen Handlungsleitfaden der Bundesebene gibt.“
Seit 2017 wird die Nilgans in der EU als invasive gebietsfremde Art von unionsweiter Bedeutung gelistet. Die Mitgliedstaaten sind dementsprechend angehalten, Managementmaßnahmen durchzuführen, um negative Auswirkungen durch das Federvieh zu verhindern. Es sei höchste Zeit, insbesondere gegen die Nilgans restriktiver vorzugehen, zum Beispiel mit einem „Gelegemanagement“ oder durch Vergrämungsmaßnahmen, ist sich Steinhülb-Joos sicher.
Katrin Steinhülb-Joos, SPD-Landtagsabgeordnete für Stuttgart
Steinhülb-Joos: “Ohne Lehrkräfte kein Unterricht: Das muss auch die Landesregierung verstehen”
Zu dpa: „Langer Wunschzettel der Beamten-Gewerkschaft gegen den Lehrermangel“
„Diese Landesregierung bleibt in der Bildungspolitik im Schneckentempo – dabei brauchen wir Vollgas“, kommentiert die schulpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Katrin Steinhülb-Joos.
„Attraktive Arbeitsbedingungen sind ein wichtiger Faktor für die Gewinnung und den Verbleib von Lehrkräften. Dazu gehören die Besoldung unserer Grundschullehrkräfte nach A13, mehr Aufstiegsmöglichkeiten für engagierte Lehrkräfte und Angebote zur flexiblen Arbeitszeitregelung im Alter. Die einfachere Anerkennung von im Ausland erworbenen Lehramtsabschlüssen oder die Einstellung von Unterstützungspersonal, damit unsere Lehrkräfte sich auf ihre Kernaufgabe, das Unterrichten, konzentrieren können. Damit könnten wir effektiv Ressourcen gewinnen, die die Unterrichtsversorgung in Baden-Württemberg verbessern würden. Lösungsvorschläge liegen auf dem Tisch, von der SPD, von Expertinnen und Experten, Gewerkschaften, dem Beamtenbund. Die Landesregierung muss sie aber endlich aufgreifen und handeln.“
Steinhülb-Joos: „Ohne Lehrkräfte gibt es keinen Unterricht. Diese Rechnung versteht offenbar jeder außer der Landesregierung“ so Steinhülb-Joos.
Dr. Hendrik Rupp
Pressestelle
Zum Antrag der Stuttgarter CDU-Gemeinderatsfraktion, geflüchtete Kinder aus Schulklassen zu nehmen
Landtagsabgeordnete Katrin Steinhülb-Joos zum CDU-Vorschlag: „Ausgrenzung statt Integration hat nichts mit christlichen Werten zu tun“
Die Vorschläge der Stuttgarter Christdemokraten, geflüchtete Kinder bis zur Anerkennung ihres Asylantrags aus Schulklassen zu nehmen und digital zu unterrichten, stoßen bei der schulpolitischen Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Katrin Steinhülb-Joos, auf Kritik: „Es ist unglaublich, was hier die CDU vorschlägt. Sie sollte sich besser an das Kultusministerium wenden und zum einen um mehr Unterstützung für die ersten Klassen werben. An diesen fehlen die Vorbereitungsklassen und die Lehrkräfte haben alle Hände voll zu tun. Es sollte selbstverständlich sein, dass Klassen mit zugewanderten Kindern automatisch eine zweite Person zur Unterstützung zur Verfügung haben. Das könnten beispielsweise Pädagogische Assistentinnen und Assistenten sein, FSJler*innen oder Lehrkräfte für Deutsch als Fremdsprache.“
Zum anderen sollen sich nach Ansicht von Steinhülb-Joos die Stuttgarter Christdemokraten darum bemühen, dass Kinder schneller und besser integriert werden, beispielsweise über mehr Unterrichtsstunden und Ganztagesangebote. Die Stuttgarter Abgeordnete und ehemalige Rektorin der Altenburg-Gemeinschaftsschule fürchtet zudem, dass die CDU mit ihrem Verhalten so manch spaltenden Ansatz in der Gesellschaft schüre und damit das Gegenteil von Integration erreiche.
Diese Befürchtungen werden auch von Elisabeth Rangosch-Schneck geteilt. Die anerkannte Bildungsexpertin ist Teil des gemeinnützigen Vereins „Migrant*innen machen Schule e.V.“, der auf einer Initiative der Landeshauptstadt Stuttgart gründet. Rangosch-Schneck richtet einen direkten Appell an die Stadtgesellschaft: „Bitte beteiligen Sie sich wo und wie Ihnen möglich gegen Ausgrenzung. Jede und jeder macht unsere Demokratie aus und muss Sorge für sie tragen.“
Diesen Appell trägt Steinhülb-Joos gerne weiter, vor allem auch in Richtung der CDU: „Wer nach den Erfahrungen aus der Pandemie solche Vorschläge macht, hat nichts gelernt.“ Beim Unterricht zu Hause fielen vor allem Kinder aus sozial schwachen Elternhäusern zurück. Ihre Kompetenzeinbußen waren besonders stark. Studien zeigen auch, dass Homeschooling und Distanzunterricht die Psyche von Kindern und Jugendlichen stark belasten. Steinhülb-Joos ist sich sicher: „Auch die Jugendämter würden den Vorschlag nicht goutieren.“
Katrin Steinhülb-Joos, SPD-Landtagsabgeordnete für Stuttgart
Katrin Steinhülb-Joos: “Grün-Schwarz hat unser Bildungssystem auf Verschleiß gefahren”
SPD-Expertin zum Bildungsmonitor der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft
„Über zehn Jahre hat sich kein anderes Land im Vergleich so verschlechtert wie Baden-Württemberg. Wer angesichts dieser Tatsache weiterhin die Hände in den Taschen lässt, nimmt unserem Land fundamental wichtige Zukunftschancen“, sagt Katrin Steinhülb-Joos, die schulpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion: „Baden-Württemberg war einmal ein Spitzenreiter, aber wer bei der Bildung an der Spitze bleiben will, muss mit der Zeit gehen und Geld in die Hand nehmen. Und die grün-schwarze Bildungspolitik hat unser Bildungssystem auf Verschleiß gefahren.“
Steinhülb-Joos: „Ein Armutszeugnis ist das Ergebnis der Studie vor allem für die Bildungsgerechtigkeit. Wir müssen darauf reagieren, dass Klassengemeinschaften heterogener werden, wir müssen es akzeptieren und auch die Chancen nützen, die das bietet. Und weil das schnell geht, müssen wir auch schnell handeln. Wir haben keine Zeit für Mini-Modellversuche, die nur wenigen Schulen zugutekommen. Und wir können nicht eine ganze Grundschulgeneration im Regen stehen lassen. Inklusion und Integration, frühe Förderung, kostenlose Kitas, gemeinsames Lernen – immer dann, wenn es um moderne Bildungskonzepte geht, wird es in Baden-Württemberg grün-schwarz, also ganz finster. Und so lange alle Rufe nach Modernisierung an der Selbstgefälligkeit dieser Landesregierung abprallen, wird sich daran nichts ändern.“
„Wir brauchen mehr Ganztag mit Qualität, überall multiprofessionelle Teams an den Schulen und eine sozialindexbasierte Ressourcensteuerung, die dort mehr hilft, wo es mehr Hilfe braucht. Wir müssen bessere Rahmenbedingungen für unsere Lehrkräfte schaffen. Wir müssen für mehr pädagogische Assistenzen sorgen, für mehr Schulpsychologie und mehr Schulsozialarbeit. Und wir brauchen professionelle IT-Betreuung an allen Schulen, damit Lehrerinnen und Lehrer sich auf den Unterricht konzentrieren können statt auf kaputte Router.“
Dr. Hendrik Rupp
Pressestelle
66. Schüler*innenwettbewerb des Landtags von Baden-Württemberg
Die Landtagsabgeordnete Katrin Steinhülb-Joos lädt alle Schülerinnen und Schüler zwischen 13 und 25 Jahren zur Teilnahme ein
Auch in diesem Jahr sind die Schülerinnen und Schüler im Land wieder aufgefordert, ihre Kreativität beim Schüler*innenwettbewerb des Landtags unter Beweis zu stellen. Der Wettbewerb will das Interesse junger Menschen für Politik steigern und sie zum kritischen Umgang mit aktuellen, brisanten Themen anspornen. Den Teilnehmenden stehen für ihre Beiträge verschiedene Formate zur Verfügung. Sie können neben schriftlichen Beiträgen wie Gedichten, Erörterungen oder Kurzgeschichten auch gestalterisch aktiv werden und Comics, Fotostorys, Karikaturen und Plakate einreichen. Darüber hinaus gibt es auch die Möglichkeit, mit Umfragen, Poetry-Slams, Reportagen und Podcasts teilzunehmen.
Die Landtagsabgeordnete der SPD-Fraktion Katrin Steinhülb-Joos freut das große Interesse an dem Wettbewerb: „Beim letzten Mal wurden 1882 Beiträge eingereicht. Es ist immer wieder begeisternd, wenn man sieht, wie sehr sich junge Menschen für aktuelle Themen interessieren und engagieren.“
Als Mitglied im Beirat Schüler*innenwettbewerb des Landtags von Baden-Württemberg bringt sich Steinhülb-Joos im Vorfeld zu Themen, Formaten und Preisen ein. Wichtig ist der Abgeordneten, dass Schülerinnen und Schüler aller Schularten an dem Wettbewerb teilnehmen können.
Und das Mitmachen lohnt sich: Bis zu fünf Teilnehmende, die eine besonders gelungene Arbeit eingereicht haben, werden vom Landtag mit einem Förderpreis bis zu 1500 Euro ausgezeichnet. Darüber hinaus locken Sachpreise und auch Studienfahrten, die von der Landeszentrale für politische Bildung organisiert werden. Steinhülb-Joos weiß von einem ehemaligen Gewinner, dass die Bildungsreisen „richtig cool“ sind und ermutigt deshalb zur Teilnahme am Wettbewerb: „Wer Lust hat, sich künstlerisch und kreativ einzubringen, sollte unbedingt mitmachen. Für die junge Generation ist es eine tolle Gelegenheit zu zeigen, was in ihr steckt. Ich freue mich ganz besonders, wenn auch viele Stuttgarter Schulen dabei sind.“
Anmeldungen sind ab sofort möglich, der Einsendeschluss ist der 15. November 2023. Alle Infos finden sich auf der Website des Schüler*innenwettbewerbs des Landtags unter www.schuelerwettbewerb-bw.de.
Katrin Steinhülb-Joos, SPD-Landtagsabgeordnete für Stuttgart
Katrin Steinhülb-Joos: “Jetzt die Hausaufgaben für eine gute Ganztagsbetreuung erledigen”
Zu dpa: „Gemeinden warnen vor Enttäuschungen bei Recht auf Ganztagesbetreuung“
„Wir haben keine Zeit, um zu lamentieren“, sagt Katrin Steinhülb-Joos, die schulpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion: „Ich teile die Sorgen der Gemeinden, aber umso mehr müssen wir anpacken.“
Steinhülb-Joos: „Auf die Schulen kommt durch den Ganztagsausbau und den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung eine riesige Aufgabe zu. Umso wichtiger ist es, jetzt verbindliche Mindeststandards festzulegen. Nur dann ist klar, welche Voraussetzungen Personen erfüllen müssen, um in der Ganztagsbetreuung an Schulen arbeiten zu können. Bisher haben wir einen Mix an Angeboten an den Schulen, aus dem unterschiedliche Qualitätsstandards resultieren. Eltern und Kinder müssen sich aber auf einheitliche Standards verlassen können. Und die Schulen müssen planen können.“
„Dazu werden absehbar viele Qualifizierungen und Nachqualifizierungen nötig sein. Es gibt viel zu tun, und anstatt über zu wenig Fachkräfte zu klagen, muss die Zeit genutzt werden, um dringend mit der Vereinheitlichung der Qualitätsstandards zu beginnen und dementsprechend sofort mit den Qualifizierungen zu starten.“
Fazit der Schulexpertin: „Eltern sollten nicht nur einen Anspruch auf eine gute Ganztagesschule, sondern auch auf eine gute Ganztagsbetreuung haben. Dann wird das Angebot auch angenommen, wie das Beispiel Hamburg zeigt. Der Ausbau der qualitativen Ganztagsbetreuung läuft in Baden-Württemberg weiter viel zu langsam. Das ist auch für unsere Wirtschaft kein haltbarer Zustand.“
Dr. Hendrik Rupp
Pressestelle
Die Stuttgarter SPD-Abgeordnete Steinhülb-Joos kritisiert den sich immer weiter zuspitzenden Mangel an Kinderärztinnen und Kinderärzten in Stuttgart
Wie aus einer Kleinen Anfrage der SPD-Landtagsabgeordneten Steinhülb-Joos zur Kindergesundheit in Stuttgart hervorgeht, gibt es immer mehr Stadtbezirke, in denen es keine Kinderarztpraxis mehr gibt. Wie das Sozialministerium in seiner Antwort auf die Anfrage mitteilt, könne die Landesregierung keine Vorgaben machen, wo sich niederlassungswillige Ärztinnen und Ärzte niederzulassen haben und es so zu einer Ballung in zentralen Lagen kommen.
Tatsächlich wird zum aktuellen Zeitpunkt für den Stadtkreis Stuttgart ein kinderärztlicher Versorgungsgrad von 111,4 Prozent ausgewiesen. Der Planungsbereich ist damit rechnerisch überversorgt und für Neuzulassungen gesperrt. Die Stuttgarter Abgeordnete Steinhülb-Joos hat dafür kein Verständnis: „Schon jetzt haben Eltern große Probleme, eine Kinderärztin oder einen Kinderarzt für ihren Nachwuchs zu finden – ich frage mich, wie die reale Versorgungssituation erst aussieht, wenn wir statistisch in den Bereich der Unterversorgung kommen. In Stammheim, Botnang und Plieningen fehlt eine kinderärztliche Versorgung gänzlich. Die Zentralisierung wird vermutlich weiter zunehmen, die weiten Wege sind vor allem im Hinblick auf Notfälle problematisch. Die Kassenärztliche Vereinigung muss bei der Verteilung der Zulassungen stärker auf eine regionale Ausgewogenheit achten.“
Wie das Ministerium einräumt, sei der Landesregierung bekannt, dass es trotz eines voll versorgten Planungsbereichs auf lokaler Ebene zu einer schlechteren Versorgung kommen könne. Steinhülb-Joos fordert deshalb deutlich mehr Initiative: „Die ambulante Versorgung ist das Rückgrat unseres Gesundheitssystems und es braucht ganz konkrete Schritte, wie verbesserte Bedingungen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, um Praxisgründungen für die Zukunft attraktiver zu machen. Immer mehr Ärztinnen und Ärzte haben den Wunsch in Anstellung und Teilzeit zu arbeiten. Dieser Entwicklung muss die Landesregierung durch geeignete Maßnahmen Rechnung tragen.“
Wie aus der Anfrage hervorgeht, haben 2022 die Behandlungsfälle von Kindern mit Long Covid und dem "Pediatric Inflammatory Multisystem Syndrome" (PIMS) stark zugenommen. Auch Behandlungsfälle von ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis / Chronisches Fatigue-Syndrom) sind deutlich gestiegen. Diese Zahlen zeigen, so Steinhülb-Joos, dass die Pandemie auch bei den Kindern Folgen hinterlassen hat, nicht nur im psychologischen Bereich.
Für Steinhülb-Joos ist deshalb klar, dass die Landesregierung nicht weiter die Hände in den Schoß legen darf: „Die Zahl der Medizinstudienplätze muss signifikant erhöht und deren Zugangsbeschränkungen überarbeitet werden. Wir brauchen ein nennenswertes Plus an zusätzlichen Plätzen.“ Mit dieser Meinung steht die Abgeordnete nicht alleine da. Wie die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg in der Anfrage mitteilt, seien aktuell die größten Probleme in der kinder- und jugendärztlichen Versorgung fehlende Nachwuchsmedizinerinnen und -mediziner sowie ein überbordender Verwaltungs- und Bürokratieaufwand.
Katrin Steinhülb-Joos, SPD-Landtagsabgeordnete für Stuttgart
Landtagsabgeordnete Steinhülb-Joos: “Nur Fan zu sein wie Ministerin Schopper, nutzt der Gemeinschaftsschule nicht.”
Stuttgarter SPD-Abgeordnete kritisiert das Desinteresse von Grün-Schwarz an der Überbelastung von Lehrer*innen an Gemeinschaftsschulen
Eine aktuelle Umfrage des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) hat ergeben, dass rund 60 Prozent der Lehrkräfte an Gemeinschaftsschulen ihren Arbeitsplatz am liebsten zugunsten einer anderen Schulart wechseln würden. Die Arbeitsbelastung sei zu hoch. Für die Stuttgarter SPD Landtagsabgeordnete Katrin Steinhülb-Joos ist das ein Alarmsignal: „Das ist eine erneute Folge der verfehlten Schulpolitik von Grün-Schwarz.“
Die Schulpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion war vor ihrer Zeit als Abgeordnete Rektorin einer Gemeinschaftsschule. „Bis vor zwei Jahren war die Situation an den Gemeinschaftsschulen schon schwierig. Leider hat sich mit dem Amtsantritt der grünen Kultusministerin Theresa Schopper daran nichts geändert“, kritisiert Steinhülb-Joos und macht dies an drei Punkten deutlich:
1. Inklusion
Die jetzt veröffentliche VBE-Umfrage zeige worunter Lehrerinnen und Lehrer in der Gemeinschaftsschule leiden. Der inklusive Ansatz, der eigentlich in allen Schulen selbstverständlich sein sollte, fordert besonderes Lehrpersonal, insbesondere Sonderpädagog*innen, die einen gemeinsamen Schulalltag von jungen Menschen mit und ohne Behinderung erst ermöglichen. An den Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) und in der Inklusion ist der Lehrerbedarf enorm, dort fehlen rund 15 Prozent der Lehrkräfte. Die Folge: Es gibt immer weniger Sonderpädagog*innen in den Gemeinschaftsschulen. Der Unterricht an den SBBZ ist durch Sonderpädagog*innen gesichert, dort fallen zwar Doppelbesetzungen weg, doch an den allgemeinbildenden Schulen kommen dagegen fast keine Sonderpädagog*innen mehr an. Zusätzlich werden sogar aus den allgemeinbildenden Schulen Sonderpädagog*innen abgezogen, so wie derzeit in Stuttgart und den SBBZ zugeteilt. „Das ist den Kindern, den Klassen und den Lehrkräften gegenüber eine nicht zu verantwortende Zumutung, sie ohne entsprechend Unterstützung alleine zu lassen“, stellt Steinhülb-Joos empört fest, „mehr kann man die Behindertenrechtskonvention nicht mit Füßen treten“. Mit aller Kraft wäre es vor diesem Schritt nötig gewesen, Stellen für zusätzliche pädagogische Assistent*innen, Inklusionshelfer*innen, Multiprofessionelle Teams auszuschreiben und fortzubilden.
An den Schulen ohne Sonderpädagog*innen müssen Kolleginnen und Kollegen einspringen, die für die Bedürfnisse behinderter Kinder und Jugendlicher gar nicht ausgebildet sind. Diese Aufgaben müssen die Lehrkräfte noch zusätzlich zu den schulischen Aufgaben stemmen. Hier rächen sich die unzureichenden Qualifizierungsangebote der Landesregierung, die aus ihrer Sicht praxisbegleitend erfolgen müssen. „Wenn Ministerin Schopper jetzt die 175 zusätzlichen Sonderpädagog*innen lobt, die sie in Freiburg ausbilden lassen will, dann nutzt das in der jetzigen Situation gar nichts,“ sagt Steinhülb-Joos: „Wir stellen einen Lehrermangel für die Gegenwart fest, die Zukunft angesichts dieser Bildungspolitik möchte man sich gar nicht ausmalen.“
2. Deputate
Ein krasses Fehlverständnis im Kultusministerium offenbart sich laut der Abgeordneten auch im Umgang mit den Coaching-Zeiten, die im Stundenkontingent gar nicht vorgesehen sind. „Lerncoaching gehört zum Kern des Angebots der Gemeinschaftsschulen. Die Zeiten dafür sind so wertvoll wie jede Stunde in Mathe oder Deutsch. Deshalb müssen sie sich im Stundenkontingent für Lehrkräfte widerspiegeln“, sagt die Bildungsexpertin: „Es ist doch klar, dass das nicht als Dreingabe von den Lehrkräften verlangt werden kann. Die vom VBE geforderten beiden zusätzlichen Deputatsstunden unterstütze ich.“
Das Konzept der Gemeinschaftsschule sieht längeres gemeinsames Lernen vor sowie Bildungsformate, die auf die individuellen Bedürfnisse von Schülerinnen und Schülern abgestimmt sind. „Natürlich braucht es da mehr Unterrichtsszeit, wenn Lehrerinnen und Lehrer auf individuelle Förderbedarfe der Schüler*innen eingehen sollen“, sagt Steinhülb-Joos.
Mehr davon, das fordert sie auch bei den Poolstunden, also die Zeit, in denen Lehrkräfte inhaltliche Schwerpunkte setzen können. Diese Stunden dienen der Binnendifferenzierung. Kleinere Lerngruppen können gezielt gefördert werden, Stärken gestärkt und Lerndefizite ausgeglichen werden.
Konventionelle Schulen haben diesen Ansatz nicht, sie bekommen aber ebenso wie die Gemeinschaftsschule 20 Stunden zur Differenzierung. „Sinnvoll wären dagegen zusätzliche Poolstunden, die dem Differenzierungskonzept und den unterschiedlichen Niveaustufen entsprechen, in denen unterrichtet wird“, so die Forderung Steinhülb-Joos’.
Auch die sozialdatenatlasbezogene Ressourcenzuweisung, welche die Landesregierung derzeit nur in ausgewählten Modellregionen erprobt, gehört laut Steinhülb-Joos flächendeckend ausgeweitet. Dass Grün-Schwarz die Inklusionsrate an einer Schule im Sozialindex nicht berücksichtigt, zeige nur, wie weit das Kultusministerium von der Praxis entfernt ist! „Eine Klasse mit inklusiven Schüler*innen kann sich glücklich schätzen, sie lebt Teilhabe“, erklärt Steinhülb-Joos: „Doch dazu braucht die gesamte Klasse mehr Zeit und Ressourcen.“
3. Lehrer*innenmangel
Unterm Strich ist die Arbeitsbelastung für die Lehrkräfte deshalb so hoch, weil es zu wenig Personal an den Gemeinschaftsschulen gibt. Deshalb begrüßt Steinhülb-Joos den VBE-Vorschlag, Lehrkräfte von bestimmten Aufgaben zu entlasten: „Der Lernentwicklungsbericht zu den Halbjahresterminen könnten durch Gespräche ersetzt werden und schriftlich zum Schuljahresende erfolgen. Dies war schon zu meiner Zeit als Schulleiterin immer mit einem hohen Zeitaufwand verbunden. Tatsächlich könnte man im Halbjahr darauf verzichten.“
Angesichts der hohen Belastung der Lehrkräfte ziehen Kritiker*innen in Politik und Bildungsszene die Gemeinschaftsschule als Ganzes infrage. Wichtig wäre, das sehr gute Konzept mit Unterstützungsmaßnahmen zu flankieren.
Stattdessen greifen die Kritiker*innen bewusst die Folgen für ihre Fundamentalkritik auf, die mit einer unzureichenden Ausstattung und halbherzigen Bereitstellung von Personal und Ressourcen einhergehen. Das ist für Steinhülb-Joos nicht nachvollziehbar. „Würden mehr als das Dutzend Gemeinschaftsschulen im Lande Oberstufenzüge anbieten, hätte diese Schulart entscheidend an Attraktivität gewonnen und müsste sich nicht dauernd rechtfertigen“ sagt Steinhülb-Joos: „Allerdings haben Gemeinschaftsschulen, die Oberstufen anbieten wollen, mit vielen bürokratischen Hindernissen zu kämpfen.“
Das sei umso weniger verständlich, als die Gemeinschaftsschule beste Startchancen für junge Menschen bietet. Die Gemeinschaftsschule schafft mit ihrem Ansatz des längeren gemeinsamen Lernens die Chance, auf die persönliche Entwicklung der einzelnen Schülerinnen und Schüler einzugehen. Sie mindert den Noten- und Leistungsdruck und schafft so ein Klima, das zur Entfaltung der Persönlichkeit von jungen Menschen beiträgt. Außerdem schafft sie durch ihre Ganztagesausrichtung mehr Bildungsgerechtigkeit. Die vielen Angebote helfen gerade Kindern und Jugendlichen, deren Eltern nicht so begütert sind.
Diese Vorteile erfahren aber nur wenig echte Wertschätzung in der Landesregierung: „Was nutzt es dem Personal, den Schülerinnen und Schülern und letztlich der ganzen Schulart, wenn sich Kultusministerin Schopper als Fan der Gemeinschaftsschule ausgibt, ohne offenbar die Konsequenzen bei der Unterstützung dieser besonderen und erfolgreichen Schule zu ziehen?“, fragt Steinhülb-Joos: „Fans wie die Ministerin Schopper nutzen der Gemeinschaftsschule ohne Unterstützung nicht, sie schaden eher.“
Katrin Steinhülb-Joos, SPD-Landtagsabgeordnete für Stuttgart
Gemeinschaftsschulen leisten einen wichtigen Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit
SPD kommentiert VBE-Umfrage zur Gemeinschaftsschule:
Die schulpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Katrin Steinhülb-Joos, fordert nach der neuesten Umfrage des VBE unter Lehrkräften der Gemeinschaftsschule mehr Einsatz von der grün-schwarzen Landesregierung: „Die Gemeinschaftsschule hat sich im baden-württembergischen Schulsystem längst etabliert. Das pädagogische Konzept wird von den Lehrkräften unterstützt und leistet einen wichtigen Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit. Für viele Schülerinnen und Schüler bietet die Gemeinschaftsschule das optimale Angebot für einen erfolgreichen Lebensweg.“ Steinhülb-Joos: „Deutlich wird aber auch, dass die Gemeinschaftsschule, wie alle anderen Schularten, nur mit weiteren Lehrkräften und zusätzlichem Unterstützungspersonal ihren Aufgaben gerecht werden kann. Insbesondere an den Gemeinschaftsschulen, die ohne äußere Leistungsdifferenzierung und auf unterschiedlichen Niveaustufen arbeiten, ist Zeit ein entscheidender Faktor, um individuelle Förderung zu ermöglichen. Deshalb brauchen wir endlich mehr multiprofessionelle Teams, weitere Poolstunden und mehr Zeit für Coaching sowie die Unterrichtsvorbereitung. Das muss auch in der Kontingentstundentafel berücksichtigt werden. Wenn die grün-schwarze Landesregierung die hinteren Ränge in bundesweiten Schulvergleichsstudien verlassen möchte, hat sie heute weitere Hausaufgaben bekommen. Doch ohne zusätzliche Ressourcen und attraktive Rahmenbedingungen für Lehrkräfte sind Ansprüche an Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit nur ein Luftschloss.“
Achim Winckler
Pressesprecher
Steinhülb-Joos: “Schopper soll Defizite nicht nur eingestehen, sondern beheben”
SPD-Landtagsabgeordnete für Stuttgart kritisiert Kultusministerin für schlechte Bedingungen bei der Berufsorientierung
Schülerinnen und Schüler in Baden-Württemberg erwarten neben mehr politischer und praktischer Bildung vor allem bessere Orientierung bei der Frage, welchen Beruf sie ergreifen sollen. Das waren laut einem Bericht des Südwestrundfunks die wichtigsten Forderungen, die 50 Mitglieder von regionalen Jugendkonferenzen an Kultusministerin Theresa Schopper und Landessozialminister Manfred Lucha (beide Grüne) bei einem Treffen in Stuttgart gestellt hatten.
Diese Forderung kommt nicht von Ungefähr, weiß die Stuttgarter SPD-Landtagsabgeordnete Katrin Steinhülb-Joos. Die stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Kultus-, Jugend und Sport ist überrascht über das Eingeständnis Schoppers, dass gerade bei der Berufsorientierung Nachholbedarf bestehe. „Gegenüber Jugendlichen verspricht die Ministerin bessere Möglichkeiten für die Berufsorientierung, im Landtag lehnt sie jeden Verbesserungsvorschlag ab, ohne selbst etwas auf die Kette zu bringen“, kritisiert die SPD-Bildungsexpertin. Tatsächlich hat die grün-schwarze Landesregierung zuletzt ein schlechtes Beispiel beim Ausbau von Angeboten der Berufsorientierung abgegeben.
• Offenkundig aus ideologischen Gründen hat es die grün-schwarze Regierungsmehrheit im Landtag abgelehnt, die Berufsorientierung auch zu nicht akademischen Berufen verbindlich für Gymnasien ins Schulgesetz aufzunehmen. Obwohl selbst Kultusministerin Schopper im vergangenen September in der Debatte festgestellt hatte, dass manche Gymnasien „die Nase nach oben tragen“ würden, hat sie nichts unternommen, was die einseitige Orientierung vieler Gymnasien hin zur Studierfähigkeit abmildern würde. Der abgelehnte SPD-Antrag hätte einen wichtigen Beitrag für eine breitere Berufsorientierung an Gymnasien geleistet. Er hätte dafür gesorgt, dass sich junge Menschen beim Berufseinstieg besser entfalten können, gleichgültig ob an der Uni oder eben in einer Ausbildung. Im Ergebnis, da ist sich Steinhülb-Joos sicher, hätte der SPD-Antrag Gymnasien demokratischer gemacht.
• Aus falscher Sparsamkeit hat die Landesregierung das Aus für die Berufseinstiegsbegleitung (BereB) beschlossen – und damit eine erfolgreiche Fördermaßnahme ohne Not beendet. BerEb spricht junge Menschen in schwierigen Lebenslagen an. Sie werden von Expert*innen bis zu 30 Monate beim Übergang von der Schule zur Ausbildungsstelle begleitet. Individuelle Berufsorientierung sowie Hilfe bei schulischen und privaten Problemen machen das Programm erfolgreich. Von den knapp 3000 Teilnehmer*innen konnten über 70 Prozent in Ausbildung und weiterführende Maßnahmen vermittelt werden. Trotzdem lässt die Landesregierung das erfolgreiche Programm auslaufen und stoppt anders als das Nachbarland Bayern die Co-Finanzierung dieser wichtigen Einrichtung. Die Begründung: Die Kommunen könnten doch die Finanzierung des Landesanteils selbst übernehmen. Steinhülb-Joos: „Das ist die billigste Art, sich seiner Verantwortung zu entledigen. Das Land delegiert seine Verpflichtung, Bildungsgerechtigkeit zu schaffen, an die finanziell völlig unterschiedlich und allzu oft unzureichend ausgestatteten Kommunen.“ Dass sich das Land in die bequeme Zuschauerrolle begibt, bedauert Steinhülb-Joos: „Individuelle Berufsorientierung sowie konkrete Unterstützung bei schulischen und privaten Problemen machen das Programm erfolgreich. Zahlreiche Schüler*innen konnten dank der intensiven Hilfe sogar vor dem Abbrechen der Schule bewahrt werden. Auch an den Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren leisteten die Berufseinstiegsbegleiter*innen unverzichtbare, individuelle Berufsorientierung. Dies haben mir mehr als 40 Schulen geschildert, an denen das Programm nicht mehr wegzudenken ist.“
„Es wird langsam Zeit“, so Steinhülb-Joos, „dass die grüne Kultusministerin Defizite nicht nur eingesteht, sondern behebt.“ Berufsorientierung sei ein derart heikler Moment im Leben eines jungen Menschen, dass hier alle möglichen Optionen auf den Tisch kommen müssen. Steinhülb-Joos: „Wenn Grün-Schwarz hier nicht flexibler wird, trägt diese Landesregierung schwere Verantwortung an vielen komplizierten und viel zu oft missglückten Starts in das Berufsleben. Wir können es uns nicht leisten, Jugendliche zu verlieren. Schon gar nicht nach einer Schulabbrecherquote in Deutschland laut einer Studie von 6,2 Prozent“
Katrin Steinhülb-Joos, SPD-Landtagsabgeordnete für Stuttgart
Landtagsabgeordnete Steinhülb-Joos informiert sich über Kindergesundheit in Stuttgart
Die Lage der Kinderärztinnen und Kinderärzte in Baden-Württemberg wird immer schwieriger. Zuletzt blieben Praxen im Rems-Murr-Kreis aus Protest einen Tag geschlossen. Auch in Stuttgart spitzt sich der Mangel an Kinderärztinnen und Kinderärzten zu. Die Berichte von Eltern, die Probleme haben, eine Kinderärztin oder einen Kinderarzt für ihr Kind in Stuttgart zu finden, werden immer häufiger.
Katrin Steinhülb-Joos, Abgeordnete aus dem Wahlkreis Stuttgart IV, hat das zum Anlass genommen, eine parlamentarische Initiative zur Kindergesundheit in Stuttgart zu stellen.
In ihrer Kleinen Anfrage möchte die SPD-Landtagsabgeordnete Steinhülb-Joos in Erfahrung bringen, wie sich die Anzahl der Kinderärztinnen und Kinderärzte seit 2019 in Stuttgart entwickelt hat und wie sich diese auf die einzelnen Stadtbezirke verteilen. In der aktuellen Bedarfsplanung der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) werden die Bezirke nicht berücksichtigt, sondern nur Aussagen zu den aggregierten Daten für den gesamten Planungsbereich Stuttgart gemacht. Demnach gilt der Planungsbereich Stuttgart mit 111,4 Prozent Abdeckung derzeit statistisch als „überversorgt“.
In Anbetracht der aktuellen Berichterstattung und Rückmeldungen von betroffenen Eltern verwundert diese Statistik die Abgeordnete. Steinhülb-Joos: „Ich erhoffe mir Erkenntnisse darüber, wie sich die reale Versorgungssituation durch Kinderärztinnen und Kinderärzte in den Bezirken darstellt und welche Möglichkeiten die Landesregierung sieht, um bei der Neuzulassung von Kinderärztinnen und Kinderärzten in den einzelnen Stadtbezirken Stuttgarts lokale Vorgaben zu machen.”
Die Abgeordnete möchte außerdem wissen, welche Schritte von der Landesregierung unternommen werden, um eine bedarfsgerechte Verteilung der niedergelassenen Kinderärztinnen und Kinderärzte sowie eine insgesamt bedarfsgerechte kinderärztliche Versorgung in Stuttgart umzusetzen. Mit einer schriftlichen Antwort rechnet Steinhülb-Joos Mitte August.
Katrin Steinhülb-Joos, SPD-Landtagsabgeordnete für Stuttgart
Auf einen Kaffee mit Katrin Steinhülb-Joos bei der Bürger*innensprechstunde am Samstag, 1. Juli 2023
Die Landtagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Stuttgart IV lädt wieder interessierte Bürger*innen zum persönlichen Gespräch ein. Am 1. Juli steht die ehemalige Rektorin der Altenburg-Gemeinschaftsschule von 10:30 bis 12:00 Uhr in ihrem Wahlkreisbüro allen Interessierten Rede und Antwort. Während der Sprechstunde wird es frisch gemahlenen Kaffee geben, die Bohnen werden vom Weltladen am Cannstatter Marktplatz bezogen. Das Büro befindet sich in unmittelbarer Nähe in der Spreuergasse 25.
„Ich finde es wichtig, niederschwellig erreichbar zu sein. So kann ich mich am besten um die Anliegen der Bürger*innen kümmern“, so Steinhülb-Joos. Aus diesem Grund bietet die schulpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion regelmäßig Bürger*innensprechstunden an.
Im Landtag ist die Parlamentarierin stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Kultus, Jugend und Sport. Dazu ist sie Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft sowie im Ausschuss für Europa und Internationales. Neben der Zuständigkeit für ihren Wahlkreis Stuttgart IV ist Steinhülb-Joos Betreuungsabgeordnete für die gesamte Stadt und hat somit für die Anliegen aller Stuttgarter*innen ein offenes Ohr.
Haben Sie ebenfalls Interesse daran, mit Katrin Steinhülb-Joos im persönlichen Gespräch in Kontakt zu treten? Melden Sie sich gerne per Mail an katrin.steinhuelb- joos@spd.landtag bw.de oder telefonisch unter 0711 2063-7250.
Katrin Steinhülb-Joos, SPD-Landtagsabgeordnete für Stuttgart
Hilferuf von Eltern und Kitapersonal ernst nehmen - SPD-Landtagsabgeordnete Katrin Steinhülb-Joos lädt zum kita-Gipfel in den Landtag ein
Ein Großteil der Kitas im Land kann aufgrund dramatischer Personalengpässe die Betreuung nicht mehr durchgehend gewährleisten. Auch in Stuttgart haben einzelne Kitas ihre Öffnungszeiten bereits reduziert oder denken über verkürzte Zeiten nach. „Die Not an unseren Kitas ist riesig. Doch die Landesregierung nimmt die Hilferufe aus den Kitas und von den vielen betroffenen Eltern nicht ernst“, so Katrin Steinhülb-Joos.
Viele Eltern wüssten angesichts der dramatischen Lage an den Kitas nicht mehr, wie sie Beruf und Familie vereinbaren können. Steinhülb-Joos: „Vor allem Frauen sind oft diejenigen, die ihre Arbeitszeit in der Folge kürzen müssen. Das verstärkt den vorherrschenden Fachkräftemangel zusätzlich. Und das pädagogische Fachpersonal, das trotz der schwierigen Arbeitsbedingungen seiner Aufgabe mit viel Herzblut nachgeht, ist überlastet. So kann und darf es nicht weitergehen!“
Daher wird die SPD-Fraktion im Landtag alle Beteiligten an einen Tisch holen und kurzfristige und langfriste Lösungen diskutieren, um die Lage an den Kitas zu verbessern. Katrin Steinhülb-Joos: „Das sind wir den Kindern, Eltern und allen Beschäftigten an den Kitas und Kindergärten in Stuttgart schuldig.“
Katrin Steinhülb-Joos und die SPD-Landtagsfraktion laden am 8. Juli alle Interessierten zu einem Kita-Gipfel in den Plenarsaal des Landtages in Stuttgart ein. Die Veranstaltung findet von 10 bis 13.30 Uhr statt. Zur Teilnahme ist lediglich eine Anmeldung unter www.spd-landtag-bw.de bis zum 30. Juni nötig.
Neben einem Beitrag von SPD-Fraktionschef Andreas Stoch wird die Pädagogik-Expertin Prof. Dr. Dörte Weltzien ihre Sicht auf die aktuelle Kita-Situation im Land darlegen. Nach einer Diskussionsrunde mit weiteren Bildungsfachleuten sind alle Gäste des Kita-Gipfels dazu eingeladen, ihre Fragen und Anregungen loszuwerden.
Katrin Steinhülb-Joos, SPD-Landtagsabgeordnete für Stuttgart
Katrin Steinhülb-Joos: “Höchste Zeit, dass die Grünen den hausgemachten Stillstand erkennen”
Zu dpa: „Land macht Druck bei Ganztagsschulen und plant Änderungen“
„Die stiefmütterliche Behandlung der Ganztagsschulen durch die grün-schwarze Landesregierung muss ein Ende haben“, sagt Katrin Steinhülb-Joos, schulpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion: „Für mehr Bildungsgerechtigkeit brauchen wir mehr Ganztagsschulen, vor allem rhythmisierte Ganztagsschulen, die zusätzliche Fördermöglichkeiten bieten. Der Ausbau muss daher zügig und flächendeckend vorankommen. Dass das jetzt endlich auch die grün-schwarze Landesregierung erkannt hat ist begrüßenswert, aber auch überfällig. Das zeigt die absolut inakzeptable Ausbauquote. Vielleicht sollte die Fraktion der Grünen aber zuerst einmal ihren eigenen Ministerpräsidenten von ihren Plänen überzeugen, denn der Stillstand ist immerhin hausgemacht.“
„Wir brauchen jetzt endlich mehr Lehrkräfte, mehr multiprofessionelle Teams, mehr Angebote zur Zusammenarbeit von Schulen und Vereinen und vor allem mehr Unterstützung sowie Entlastung für unsere Schulleitungen. Dafür müssen auch ausreichend finanzielle Mittel bereitgestellt werden. Das Land ist am Zug und muss endlich einen Gang hochschalten.“
Dr. Hendrik Rupp
Pressestelle
Katrin Steinhülb-Joos zu Besuch bei der Kita Ibisweg: “Der Austausch mit den Verantwortlichen macht deutlich, dass das Kita-Qualitätsgesetz ein ‘Verpasste-Chancen-Gesetz’ ist”
Zur Unterzeichnung des Vertrags zwischen Bund und dem Land Baden-Württemberg zum Kita-Qualitätsgesetz durch die Parlamentarische Staatssekretärin Ekin Deligöz vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend sind am Freitag zahlreiche Personen in die Tageseinrichtung für Kinder Ibisweg im Stadtteil Neugereut gekommen. Neben Staatssekretär im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, Volker Schebesta und Bürgermeisterin Isabel Fezer vom Referat Jugend und Bildung der Stadt Stuttgart nahmen weitere Vertreter*innen von Politik und Presse an dem Termin teil. Die zuvor angekündigten Ministerinnen Lisa Paus und Theresa Schopper ließen sich vertreten.
Die SPD-Abgeordnete Steinhülb-Joos nahm sehr gerne den Termin in ihrem Wahlkreis wahr und zieht ein Fazit: „Das KiTa-Qualitätsgesetz wird den aktuellen Herausforderungen nicht gerecht. Es reicht nicht aus, Prozesse zu evaluieren und dann keine Konsequenzen daraus abzuleiten. In Stuttgart gibt es mehr als 80 Sprach-Kitas, trotzdem gibt es keine verbindliche Sprachförderung. Wir fordern deshalb in unserem Positionspapier „Starke Grundschule –Starke Zukunft“ feste Sprachstandserhebungen für Kinder ab viereinhalb Jahren mit der Konsequenz von Sprachförderungen, die dann verbindlich mit zwei mal zwei Stunden pro Woche folgen müssen. Evaluierungen müssen auch in Konsequenzen umgesetzt werden. Das gilt auch für den Orientierungsplan, der verbindlicher werden und dessen Umsetzung kontrolliert werden muss.“
Die ehemalige Schulleiterin Steinhülb-Joos weist außerdem darauf hin, wie wichtig Leitungszeit in der pädagogischen Arbeit ist: „Die Landesregierung lässt mit dem Gesetz die Chance verstreichen, die für die Stärkung der frühkindlichen Bildung so wichtige pädagogische Leitungszeit auszubauen. Unsere Kitas brauchen dringend mehr Leitungszeit. Mehr Zeit für die Erarbeitung und Evaluation pädagogischer Konzepte und mehr Zeit zur Weiterentwicklung der Teamarbeit. Das wurde auch wieder in den Gesprächen vor Ort deutlich. Der gut ausgestattete Forscherraum wird hauptsächlich von einer Erzieherin betreut. Hier zeigt sich, wie wichtig qualitätsvolle Angebote sind.“
Auch an der KiTa Ibisweg schlägt der Personalmangel durch. Die Öffnungszeiten mussten teilweise schon auf Halbtagsbetreuung umgestellt werden. Die Teilnahme am Morgenkreis ist freiwillig.
Steinhülb-Joos: „Diese Kita profitiert von einem sehr schönen und großzügigen Außengelände mit Matschtisch und Klettermöglichkeiten, einem kleinen selbst angelegten Garten mit Hochbeeten, in welchem die Kinder Kartoffeln, Tomaten und Kohlrabi gepflanzt haben. Die Kids haben sich vorbildlich verhalten, saßen lange auf dem Boden und mussten den langweiligen Reden der Erwachsenen lauschen. Wie gut, dass sie sich für den Rest des Tages frei bewegen können, vorausgesetzt man muss den Tag nicht kürzen wegen Personalmangels.“
Katrin Steinhülb-Joos, SPD-Landtagsabgeordnete für Stuttgart
Herzliche Einladung der Stuttgarter Landtagsabgeordneten der SPD, Katrin Steinhülb-Joos, zum Landtagsbesuch im Juni
Die Abgeordnete Steinhülb-Joos freut sich, wieder einen Termin zu einem Landtagsbesuch für alle Interessierten anbieten zu können: „Ich kann mich noch gut an den ersten Besuch vorletztes Jahr erinnern. Für mich war es damals eine Premiere, an die ich gerne zurückdenke.“
Die gebürtige Cannstatterin ist zum ersten Mal in dieser Wahlperiode in den Landtag eingezogen und möchte vor allem Politik für die Bürger*innen machen. „Wie man die Arbeit im Landtag allen transparent und barrierefrei zugänglich machen kann, sehe ich als wichtige Aufgabe und große Herausforderung. Die Landtagsbesuche sind nicht nur eine gute Möglichkeit, über die eigene Arbeit zu informieren, sondern auch, um gemeinsam ins Gespräch zu kommen und zuzuhören. Im persönlichen Dialog sehe ich die beste Möglichkeit, auf Sorgen und Nöte aufmerksam zu machen und auch gemeinsam Lösungen zu diskutieren.“
Der schulpolitischen Sprecherin der SPD-Fraktion im Landtag liegen Bildungsthemen besonders am Herzen, aber sie hat auch ein offenes Ohr für andere Themen und Anliegen in ihrem Stuttgarter Wahlkreis oder auf Landesebene.
Wann? Am Mittwoch, 28. Juni 2023 von 15:45 bis ca. 18:45 Uhr
Wo? Landtag von Baden-Württemberg, Konrad-Adenauer-Str. 3, 70173 Stuttgart
Nach dem Einfinden vor dem Landtag und einer 30-minütigen Einführung durch den Besucher*innendienst, bietet sich allen Teilnehmenden die Gelegenheit, einen Teil der Plenarsitzung von der Tribüne zu verfolgen.
Zum Abschluss sind alle Teilnehmenden zu einem Umtrunk und Austausch auf der Dachterrasse des Haus der Abgeordneten am Schlossplatz eingeladen. Die schöne Aussicht auf den Stuttgarter Schlossplatz bietet dabei einen tollen Rahmen für gute Gespräche. Jede*r ist willkommen.
Haben Sie ebenfalls Interesse daran, Katrin Steinhülb-Joos im Landtag von Baden-Württemberg vor Ort zu besuchen? Melden Sie sich gerne per Mail an katrin.steinhuelb-joos@spd.landtag-bw.de oder telefonisch unter 0711-2063-7250.
Katrin Steinhülb-Joos, SPD-Landtagsabgeordnete für Stuttgart
Lernstandserhebungen müssen auch Konsequenzen nach sich ziehen
SPD zum Diagnoseverfahren „Lernstand 2“ an Grundschulen:
Der schulpolitischen Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Katrin Steinhülb-Joos, fehlt beim neuesten Projekt der grün-schwarzen Landesregierung in der Bildungspolitik einmal mehr das notwendige Tempo: „Der Lern- und Entwicklungsstand der Schülerinnen und Schüler muss regelmäßig und zielgerichtet geprüft werden. Schön, dass das auch das Kultusministerium erkannt hat. Nach und nach übernimmt man dort offenbar die Forderungen aus unserem im Januar veröffentlichten Positionspapier. Gerne liefern wir noch mehr Input!"
Steinhülb-Joos: „Es ist aber nicht nachvollziehbar, warum das Diagnoseverfahren auf freiwilliger Basis stattfinden soll. Wir erwarten hier deutlich mehr als halbgare Versuche. Je eher Defizite erkannt werden, desto eher kann diesen mit den entsprechenden Unterstützungsinstrumenten entgegengewirkt werden. Dabei ist aber wichtig, dass keine Erhebung und keine Erkenntnis ohne Konsequenz bleiben. Doch diesen entscheidenden Faktor lässt das Konzept der grün-schwarzen Landesregierung einmal mehr vermissen. Testungen müssen unbedingt einen Mehrwert für die Lehrkräfte und die Schülerinnen und Schüler bringen, ansonsten sind sie nicht zu rechtfertigen und bringen nur Mehrarbeit, das darf nicht sein! Ohne zusätzliche Ressourcen und Förderstunden hilft auch das ganze Testen nichts.“
Achim Winckler
Pressesprecher